DIY: Traumfänger

10/08/2015


Im heutigen Beitrag gibt es wieder mal ein kleines DIY für euch. Zugegeben man merkt das der Sommer vorbei ist. Wie ich schon im letzen DIY Beitrag für die hübsche Uhr aus Beton erzählt habe, ist die Bevorstehende Jahreszeit ideal um all die DIY Ideen um zu setzen die sich so im laufe der Zeit angesammelt haben. Ich glaube in keiner anderen Jahreszeit wird so viel auf dem Sofa gelümmelt und geschlafen wie im Herbst und Winter. Damit das Kuschelwetter noch schöner wird und ihr einen wundervollen, erholsamen Schlaf habt gibt es von mir heute diesen Traumfänger. 
Soweit ich mich zurück erinnern kann hatte ich eigentlich schon immer einen Traumfänger über meinem Bett oder in meinem Schlafzimmer hängen. Für viele mag es sich vielleicht wie ein kleinwenig Hokuspokus anhören aber ich kann durchaus bestätigen das ich all die Jahre meist von bösen Träumen verschont geblieben bin. Aber was ist das eigentlich so ein Traumfänger? Und was hat es damit auf sich? Traumfänger kommen aus dem Indianischen und verhelfen dazu gut zu schlafen und zu träumen. Der alten indianischen Legende nach gelangen die guten Träume zur Mitte des Netzes und erreichen über die Federn die Schlafenden. Die schlechten Träume hingegen werden an den Knoten des Traumfängers eingefangen und werden bei Sonnenaufgang von den ersten Sonnenstrahlen verbrannt. Passend dazu habe ich, bevor ich die Anleitung für euch habe, einen kleinen Indianischen Spruch über das Träumen.

Träume sind Boten, die aus der Tiefe deiner Selbst kommen.
Sie tauchen an den Grenzen des Schlafes auf, sind Fackelträger.
Beim Erwachsenen verlöscht die Erinnerung an den Traum,
die Reiter machen sich auf den Rückweg, die Botschaft geht verloren.
Lerne, dich an deine Träume zu erinnern,
indem du täglich an sie denkst wie an Freunde.


DAS BRAUCHST DU:

Einen Ring in der Größe des Traumfängers z.B. aus Holz
Band in der Farbe deiner Wahl
Baumwollfaden
Perlen
Federn
Klebstoff z.B. Sekundenkleber oder Heißkleber

SO FUNKTIONIERT'S:

1. Zuerst umwickelst du deinen Ring vollständig mit dem Band, so dass nichts mehr vom Ring zu sehen ist. Die beiden Enden kannst du überstehen lassen und zusammenknoten, dann hast du auch gleich deine Aufhängung.

2. Als nächstes wird es etwas kniffelig, denn wir knoten jetzt das Netz. Dazu knotest du den Baumwollfaden mit dem einen Ende am Ring fest, dann legt man den Faden locker über den Rand nach hinten. Dann führt man ihn von hinten durch die entstandene Schlaufe wieder nach vorne. Nun wird die Schlaufe festgezogen und mit dem Faden zur nächsten Stelle gegangen. Die Abstände schätzt ihr einfach, am ende muss man nur so ankommen das nur noch ein halber Abstand übrig ist, da es mit dem Faden dann in die nächste Runde geht. Je dichter die Abstände desto dichter das Netzt und umso mehr musst du knüpfen.

3. Bist du einmal rum und es geht in die nächste Reihe, knotest du den Faden jetzt nicht am Rand fest sondern einfach in die Mitte des Fadens. Diesen Schritt wiederholst du jetzt solange bis es nicht mehr weiter geht. Ist das Netzt fertig geknüpft wird als letztes die Perle auf den Faden aufgefädelt und am Netz festgeknotet.

4. Der Komplizierte Teil wäre dann jetzt geschafft und wir widmen uns den Bändern mit den Federn. Dazu schneidet ihr drei gleichlange Stücke von eurem Band ab und befestigt es unten um Traumfänger. Nun fädelst du auf jedes Band eine Perle und befestigst sie mit einem Knoten. Zu guter letzt musst du nur noch an bzw in jede Perle jeweils zwei Federn so ankleben das die Knoten nicht mehr zu sehen sind.

5. Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim nachmachen und gute Träume!


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2 Comments

  1. Dein Traumfänger sieht so schön aus! Ich habe mir neulich überlegt auch einen zu basteln (:
    Ich werde mal noch ein bisschen auf deinem Blog stöbern!
    Liebe Grüße,
    Celine von sur la lune

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