mind & soul // Um was es im Leben wirklich geht....

1/20/2014


"Im Leben geht es nicht immer darum die höchste Punktzahl zu erreichen. Es geht nicht darum wie viele Menschen dich anrufen und mit wem du verabredet bist oder nicht. Es geht nicht darum welchen Sport du treibst oder welches Mädchen oder welcher Junge dich gern hat. Es geht nicht um deine Frisur, deine Hautfarbe oder wo du lebst. Es geht überhaupt nicht um Geld oder Kleidung. Es geht im Leben nicht darum viele Freunde zu haben oder allein zu sein oder gut auszusehen, nicht darum ob du beliebt bist oder nicht. Das alles spielt im Leben keine Rolle. Es spielt eine Rolle, wen du liebst und wen du verletzt. Es spielt eine Rolle, wie du dich selbst siehst. Es geht um Vertrauen, Glück und Mitgefühl und darum Neid und Missgunst zu überwinden. Es geht darum Menschen so zu sehen, wie sie sind und nicht danach zu beurteilen, was sie haben. Am meisten aber geht es darum das Herz von jemand auf eine Art und Weise zu berühren, wie es vorher noch nie berührt worden ist..."

Ich finde dieses Zitat wunderschön und es bringt mich jedes mal zum Nachdenken. In der heutigen Zeit geht es zum Großteil nur darum wer fährt welches Auto, wer verdient das meiste Geld und wer kann sich was leisten. Die wichtigen Dinge im Leben werden viel zu oft einfach vergessen. Für mich ist das Wichtigste im Leben nicht was ich mir alles für schöne Dinge leisten oder auch  nicht leisten kann, wie viel Geld jemand besitzt oder wohin er in den Urlaub fliegt. Das wichtigste in meinem Leben ist meine Familie und die Menschen in meinem Leben. Dabei geht es mir nicht darum 100rte von "Freunden" zu haben denn mal ganz ehrlich wie viele von diesen Sogenannten "Freunden" sind denn wirklich da wenn man sie wirklich braucht? Wenn überhaupt 1-2 . Freundschaft definiert sich für mich nicht darüber eine möglichst große Gruppe zu sein die jedes Wochenende Feiern geht. Einen wahren Freund kannst du nicht immer sehen aber er ist immer da. Heißt so viel wie auch wenn man sich mal mehrere Woche nicht hört oder sieht ist man trotzdem Freund. Ich war noch nie ein Mensch der viele Freunde hatte aber das ist mir auch egal. Heute habe ich eine richtig gute Freundin und mehrere Bekannte aber auf diese eine Freundin kann ich mich verlassen und ihr vertrauen. 

Meine Familie ist mir aber das wichtigste in meinem Leben. Ohne meine Familie währe ich nichts und schon oft ziemlich alleine gewesen. Wenn es meiner Familie gut geht, geht es mir auch gut. Es macht mich manchmal schon traurig wenn ich sehe wie das Bedürfnis nach Materiellen Dingen insbesondere Geld, ganze Familien kaputt macht oder dieses Bedürfnis über eine Intakte Familie gestellt wird. Ich weiß das in vielen Familien schreckliche und unschöne Dinge passieren oder passiert sind aber hat nicht jeder Mensch Chancen verdient? Nichts im Leben kann so schlimm sein das man nicht verzeihen kann. Ich wurde auch oft verletzt und enttäuscht von Menschen die ich in mein Herz geschlossen habe. Ihr denkt euch jetzt bestimmt "Die hat ja keine Ahnung, XY hat mir so etwas schreckliches angetan, so was kann die gar nicht erlebt haben." Aber glaubt mir auch in meinem Leben gibt es  mindestens einen Menschen der schlimme Dinge getan hat, die ich niemals von ihm gedacht hätte.  Früher war ich auch der Typ Mensch der andern gar nicht oder nur sehr schwer eine Chance gegeben hat. Aber dann wurde mir klar das ich ohne die Menschen in meinem Leben nichts wäre und sie mir jeden Tag, ohne das sie etwas tun, so viel geben. Versucht euch mal in den anderen hinein zu versetzen und zu verstehen warum er so reagiert. Ist er vielleicht einfach mit der Situation überfordert oder konnte er es aus seiner Sicht und Situation einfach nicht besser machen? Könnte es euch vielleicht sogar Selbst passieren das ihr in der Situation so reagiert? Wenn ihr euch in den anderen einmal hinein versetzt sehen viele Dinge plötzlich ganz anders aus. Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, was ist wenn man plötzlich kein Geld mehr hat? Dann hat man gar nichts mehr, nicht mal einen Menschen der einen dann in so einer Situation auffängt oder für einen da ist. Vielen Menschen wird erst in so einer Situation klar wie unwichtig das ganze Geschwafel über Macht und Geld ist, das es egal ist ob man teure Designer Klamotten trägt, welches Auto in der Garage steht oder wohin man in den Urlaub fährst/ fliegt. Ich weiß das ich manchmal selbst in diese Konsumfalle tappe und mir Dinge wünsche oder kaufe die im wesentlichen für das Leben ziemlich unwichtig sind. Das möchte ich in Zukunft versuchen zu vermeiden und mich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Darauf das ich mich in meinem Leben wohl fühle und das tue was ich möchte und nicht das was andere möchten oder was ich tue nur um anderen zu gefallen. Ich möchte mich auf die Menschen in meinem Leben konzentrieren und anderen etwas Gutes tun auch wenn sie es zuerst nicht verstehen. Dabei sollten wir aber darauf achten nicht in die nächste Falle zu tappen und zum Egoisten werden. Das wird wohl das schwerste sein das Gleichgewicht zu halten denn wenn man das tut was einem selbst gut tut vergisst man die anderen schnell. Mit diesen Worten entlasse ich euch in diesen grauen, langweiligen Montag, der sich übrigens prima zum Nachdenken eignet ;)

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